Donnerstag, 21. August 2014

Bananabrauð


Banenenstauden im Gewächshaus in Hveragerði
Nein, natürlich ist Bananenbrot kein "klassisches isländisches" Essen, aber seit vor über 50 Jahren ein ehemaliger US-Soldat, der während des 2. Weltkriegs in Island stationiert war und sich in eine Isländerin verliebt hatte, die erste Bananen-Pflanze als Geschenk in das Land brachte, haben sich die Bananen dort nachhaltig ausgebreitet, besonders in den mit geothermaler Energie beheizten Gewächshäusern von Hveragerði und Umgebung.

Die isländischen Bananen sind heute besonders beliebt, vor allem, weil sie direkt an den Palmen reifen können und nicht in Kisten, wie die Import-Bananen aus Mittel- und Südamerika.

Das Rezept für Bananenbrot ist wahrscheinlich mit den US-Soldaten nach Island gekommen - dort aber sehr schnell heimisch geworden und heutzutage in fast jeder isländischen Rezept-Sammlung zu finden.



Zutaten

4 große reife Bananen
250 g Mischung aus Haferkleie und -flocken
100 ml Speiseöl
100 g Zucker
2 Eier
500 g Mehl
1 ½ Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Salz
100 g grob gehackten Nüssen




Zubereitung

Die Bananen klein stampfen und mit der Kleie und den Flocken mischen. Das Ganze für ein paar Minuten stehen lassen, bis alles aufgeweicht ist.

Währenddessen in einer anderen Schüssel das Öl mit den Eiern und dem Zucker verrühren.

Die Bananen-Kleie-Mischung mit der Ei-Mischung zusammen geben.

Anschließend Mehl, Backpulver, Salz und die gehackten Nüsse zu dem Teig geben und alles gründlich durchkneten.

Den Teig in einer gut eingefetteten oder mit Backpapier ausgelegten länglichen Kuchenform im unteren Drittel des Backofens bei 180° für ca. eine Stunde backen.

Das Bananabrauð gut auskühlen lassen, bevor es in Scheiben geschnitten wird. Vorsicht, wenn man das Brot nicht genügend auskühlen lasst, wird es arg bröselig - aber trotzdem sehr lecker!






 

Gewissermaßen ein Bananen-Brot-Song! 

Kommentare:

  1. Ich glaube, da würde ich drauf verzichten. Meine Beziehung zu Bananen ist etwas zwiespältig...

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  2. Na ja, aber ernstlich "bananig" schmeckt das Brot nicht, ein kleines bisschen süßlich halt, aber die Nüsse fallen mehr auf das die Bananen, finde ich!

    Nur Mut - und einfach mal probieren! :-)

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