1. November 2025
Für mich ging es im November 2025 mit der Crime Cruise über den Nordatlantik, von Dänemark über die Färöer bis nach Island und wieder zurück.
Die Norröna - DIE Fähre nach Island
Die jetzige Fähre, die Norröna II, wurde 2003 in Deutschland gebaut, und zwar im Auftrag der Smyril Line von der Flender-Werft in Lübeck gebaut - es war tatsächlich das letzte Schiff, dass die Werft noch auslieferte, nachdem sie 2002 in Insolvenz gegangen war. Die Norröna II wurde im April 2003 an die Reederei geliefert.
Das Schiff ist etwa 165 Meter lang und 30 Meter breit. An Bord gibt es Platz für maximal 1.428 Passagiere, rund 800 Pkw und etwa 3.250 Tonnen Fracht. Bei vollem Betrieb arbeiten etwa 120 Beschäftigte auf dem Schiff.
Früher, d.h. ab 1998 fuhr die Passagier-Fähre Norröna das ganze Jahr über von Dänemark über die Färöer nach Island und wieder zurück.
Im Winter 2020/2021 wurde die Norröna umfassend renoviert, es wurden weitere der gut 300 Kabinen mit erhöhtem Komfort ausgestattet, Deck 10 erhielt eine Aussichtsplattform und ein neues Panorama-Restaurant.
Seitdem fährt das Schiff Island im Winter nicht mehr an, aktuell verkehrt die Norröna von Mitte November bis Mitte März nur noch zwischen Dänemark und den Färöern.
Anreise
Für mich ging es am Samstag (01. November) zunächst mit der Bahn nach Hamburg. Mein Mann hat mich mit meinem Gepäck nach Frankfurt zum Bahnhof gebracht, dann konnte ich mit einem durchgehenden Zug bis zum Hamburger Hauptbahnhof fahren.
Ich war etwa 4:15 Stunden unterwegs, aber ich hatte meinen reservierten Sitzplatz am Fenster, es ging alles gut und wir sind praktisch pünktlich in Hamburg angekommen.
Zwischendurch kam allerdings eine Durchsagen, ein anderer ICE ist liegengeblieben und unser Zug musste an der nächsten Station die gestrandeten Passagiere aufnehmen. Dann konnte ein weiterer ICE nur noch mit halber Kraft fahren, würde also sein Ziel an dem Tag nicht mehr erreichen, also noch einmal gestrandete Passagiere aufnehmen, die bis nach Westerland wollten. Es wurde also eng, zwischendurch kam dann die Durchsage, man sollte durchgehen bis Wagen 1 und 2, dort gebe es zwar auch keine Sitzplätze mehr, aber zumindest wäre im Gang noch mehr Platz zum Stehen. Juchhu...
Aber ich persönlich kann mich nicht über die Deutsche Bahn beschweren. Bei mir hat alles geklappt und ich bin gut in Hamburg angekommen.
Ich habe mir dann noch etwas zum Abendessen geholt und bin dann für die Nacht in mein Hotel gegangen. Das Hotel liegt direkt gegenüber dem Bahnhofseingang, bei dem am nächsten Morgen mein Bus zur Fähre abfahren sollte, es passte also gut.
Trotzdem habe ich nicht so richtig gut geschlafen - irgendwie war ich doch aufgeregt!













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