Wir waren dieses Wochenende unterwegs - unser Isländisch-Lehrer hatte zum Isländischen Sommerfest für seine Schüler eingeladen und wir wollten doch unbedingt mal dabei sein!
Wir lernen jetzt seit September 2017 bei ihm online Isländisch, waren aber tatsächlich noch nie bei einem Schüler-Fest bei ihm dabei, schließlich wohnen wir doch ein gutes Stück entfernt. Aber dieses Mal hat es gepasst und wir konnten kommen!
Am Freitagvormittag habe ich zum Mitbringen dann noch vegane Zimtschnecken gebacken, zum einen sind die wirklich lecker, zum anderen vertragen sie Hitze im Auto ganz gut.
Mein Mann konnte am Freitag einigermaßen früh Feierabend machen, danach haben wir zusammengepackt und sind gestartet - und haben uns bei brütender Hitze auf die Autobahn gestellt. Zuerst zeigte das Autothermometer 43° an, auf der Fahrt pendelte die Temperatur sich dann bei "nur" 38° ein. Für mich eindeutig zu viel! Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass unser Auto schon älter ist und die Klimaanlage nicht mehr wirklich funktioniert..?
Weil wir nicht wussten, wann wir am Freitag loskommen würden, und über 500 km dann nicht mehr an einem Stück durchfahren wollten, hatten wir eine Zwischenübernachtung bei Weimar gebucht, nach gut der Hälfte der Strecke (ca. 265 km).
Den Abend haben wir zu zweit in Weimar verbracht, sind gemütlich durch die Stadt geschlendert und haben schließlich sehr lecker draußen bei einem Thai-Restaurant gegessen. Richtig schön!
Übernachtet haben wir in einem Hotel in der Nähe - ein klassisches Autofahrer-Hotel, würde ich sagen. Für die Buchung war der Preis ausschlaggebend, aber die Leute waren nett. Das Zimmer selber war sehr zweckmäßig. Aber wir wollten ja auch nur eine günstige Zwischen-Übernachtung, keine romantische Nacht zu zweit, da hat es schon gepasst.
Nach dem Frühstück sind wir wieder auf die Autobahn. Am Morgen hatte es etwas geregnet und gewittert und es war zumindest nicht mehr ganz so heiß, als wir uns für die zweite Etappe mit rund 250 km auf den Weg gemacht haben.
Gegen Mittag kamen wir an. Erst waren wir am Ortseingang noch im Supermarkt (herrlich klimatisiert!), um uns noch mit mehr Getränken zu versorgen, dann haben wir unser Zimmer in einer Pension vor Ort bezogen. Kein Hotel, wie die Pensionswirtin betonte, aber ein schön großes Zimmer im Untergeschoss, angenehm kühl, und auch im Badezimmer war alles da, was man braucht.
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| @islaendisch-lernen |
Es hat wirklich Spaß gemacht, ein richtig schönes Fest mit so vielen anderen Menschen, die alle begeistert die isländische Sprache lernen. So ein gemeines Interesse, eine gemeinsame Liebe ist eine herrliche Verbindung! Da hat man wirklich mit jedem herrlich viel zu erzählen.
Außerdem gab es beim Sommerfest viel und leckeres Essen - vom Küchenbüffet bis zum Abendbüffet zum Grillen. Ein perfektes Sommerfest - sogar mit großem Pool zum Abkühlen!
Wir haben viele nette neue Leute kennengelernt, Online-Bekannte endlich mal persönlich kennengelernt und liebe Leute wieder getroffen.
Am Sonntagmorgen haben wir noch mit lieben Menschen in unserer Pension gemütlich gefrühstückt, anschließend standen uns dann gut 500 km heiße Autobahn bevor. Gegen 16 Uhr waren wir dann, reichlich platt, wieder zu Hause.
Ist es verrückt, an einem Wochenende über 1.000 km auf der Autobahn bei 30° - 38° zu fahren, um mit anderen Isländisch-Schülern am Sommerfest unseres Isländisch-Lehrers teilzunehmen..? Ja, vermutlich.
Hat es sich gelohnt..? Ja, unbedingt!!!

























