Samstag, 13. Juli 2019

Grillaður silungur með osti og hnetum

Gegrillte Forelle mit Käse und Nüssen


Natürlich darf man in Island nicht einfach so angeln, die Angellizenzen muss man erwerben und dann die entsprechenden Vorgaben einhalten. Aber wenn man zum Angeln mit Lizenz in Island unterwegs ist, will man sich ja seinen Fang im Zweifelsfall auch direkt zubereiten. Also habe ich ein Rezepte gesucht, das mit möglichst wenig anderen Zutaten auskommt und man gut mit "Bordmitteln" vor Ort zubereiten kann.


Zutaten pro Portionerson

1 frische Forelle
1 EL Butter
1 Prise Salz
1 TL brauner Zucker
50 g Blauschimmelkäse
50 g gesalzene Erdnüsse


Zubereitung

Die Forelle waschen und reinigen.


Anschließend innen mit der Butter bestreichen und mit Salz und Zucker einreiben.


Den Blauschimmelkäse klein schneiden.


Die Erdnüsse ebenfalls zerkleinern.


Die Hälfte der Erdnüsse mit dem Käse vermischen.


Die Forelle dann auf ein ausreichend großes Stück Alufolie legen, mit der Käse-Erdnuss-Blaubeer-Masse füllen, die restlichen Erdnüsse außen auf den Fisch legen...


...und das Ganze schön einpacken.


Das Paket dann ca. 12 Minuten von jeder Seite grillen.


Direkt genießen!





Hrökkbrauð Hrjúfa

Knäckebrot Hrjúfa


Das Rezept für dieses Knäckebrot habe ich ebenfalls von Edda bekommen. Sie empfiehlt übrigens, wenn man mehr Salz möchte, kann man noch extra grobes Meersalz darüber streuen, wenn man das Brot "plattgedrückt" hat, bevor man es backt.

Ich fand, mein Knäckebrot war allerdings auch so schon angenehm salzig - und es schmeckte wirklich herrlich intensiv, ganz anders als gekauftes Standard-Knäcke!


Zutaten

100 g Sonnenblumenkerne
100 g Kürbiskerne
100 g Leinsamen
100 g Sesam
100 g kernige Haferflocken
200 g Weizenmehl
150 g Roggenmehl
125 ml Öl
200 ml Wasser
2 TL Salz


Zubereitung

Den Backofen auf 200° Ober-Unter-Hitze vorheizen.

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben...


...und so lange mischen, bis ein schöner, glatter Teig entstanden ist.


Den Teig in drei Portionen teilen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen, die erste Portion Teig darauflegen, …


...etwas flachdrücken, mit Backpapier abdecken und dann mit einem zweiten Blech platt drücken. (Darauf achten, dass es wirklich richtig dünn wird, meines hier war doch noch etwas dick...)


Mit den anderen beiden Portionen Teig genauso verfahren.

Das Knäckebrot ca. 10 - 15 Minuten bei 200° Ober-Unter-Hitze backen, bis das Brot schön knusprig geworden ist.

Das fertige, kalte Brot in einer luftdichten Dose aufbewahren, damit es nicht klebrig wird.

Bei uns gab es hier das Kmäckebrot mit Eiersalat - guten Appetit!





Samstag, 6. Juli 2019

Döðlubrauðsís

Dattelbrot-Eis


Ich liebe ja das isländische Roggenbrot-Eis - und als ich jetzt einen Rest von Eddas leckeren Dattelbrot übrig hatte, dachte ich, das schreit doch geradezu nach einer Eiscreme-Version. Es hat so laut geschrien, dass ich das Rezept umgewandelt und angepasst habe - und ich bin in das Ergebnis verliebt.

Selbst mein mittlerer Sohn fand ganz überrascht, das wäre ja "direkt essbar" - für seine Verhältnisse ein begeistertes Lob!


Zutaten

500 ml Milch
500 ml Schlagsahne
130 g brauner Zucker
1 TL geriebene Zitronenschale
250 g Dattelbrot
30 g Datteln


Zubereitung

In einem großen Topf die Milch mit der Sahne, dem Zucker und der Zitronenschale unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, danach die Hitze reduzieren, dass es nur noch leise köchelt.


Vom Dattelbrot vorsichtig eine eventuelle harte Kruste abschneiden und das Brot dann in kleine Würfel schneiden.


Die Datteln kleinschneiden...


...und zusammen mit dem gemahlenen Brot zu den übrigen Zutaten im Topf geben und köcheln lassen, bis das Brot schön aufgeweicht ist.


Den Topf dann vom Herd nehmen und mit einem Stampfer o.ä. zu einem schönen, möglichst einheitlichen "Brei" verarbeiten.


Die Eismasse etwas auskühlen lassen und in eine Eismaschine füllen. Nach Anleitung des Geräts mindestens 1,5 Stunden gefrieren lassen. (Im Tiefkühl kann man das Eis in einer geeigneten Form auf gefrieren lassen, wird aber nicht ganz so cremig und muss länger tiefgekühlt werden.)


Das fertige Eis dann servieren, je nach Geschmack z.B. mit Schlagsahne oder (wie ich hier) mit ein bisschen Kaffee-Gewürz.

Hach ja - lecker!!!