Sonntag, 18. April 2021

Napóleonskökur

Napoleons-Kuchen


Dieser Kuchen ist, in verschiedenen Variationen, in skandinavischen Ländern oft sehr beliebt. Wie der Kuchen zu seinem Namen kam, ist allerdings nicht ganz geklärt. 

Eine Theorie besagt, dass der Name auf ein Handelsembargo von Kaiser Napoleon auf Rohrzucker zurückgehen soll - da Rohrzucker durch die Einfuhrsperre für viele Menschen unerschwinglich wurde, musste man darauf zurückgreifen, Zucker jetzt aus Rüben zu gewinnen, und dann konnte man - trotz des Handelsembargos von Kaiser Napoleon - dennoch zuckersüßen Kuchen auf den Tisch bringen. 


Zutaten für 8 Stücke

4 Blätterteig-Platten
1 Packung Vanille-Pudding
halbe Menge Milch
400 ml Sahne
1 TL gemahlene Vanille
100 g Himbeermarmelade
100 g Puderzucker
2 EL Kirschsaft
8 Himbeeren / Erdbeeren


Zubereitung

Den Backofen auf 220° Ober-Unter-Hitze vorheizen.

Die Blätterteig-Platten ganz vorsichtig zu Rechtecken von ca. 12 x 32 cm ausrollen.


Backpapier auf ein Blech legen und den Teig dann ca. 10 Minuten lang backen, bis er schön golden ist.


Den Vanille-Pudding nach Packungsangabe zubereiten, dabei aber nur die halbe Menge Milch verwenden. Noch zusätzlich etwas gemahlene Vanille in den Pudding geben.


Die Sahne steifschlagen.

Anschließend die Schnitten "aufschichten":

Die Blätterteig-Schnitten für die unteren Boden erst mit Marmelade bestreichen, ... 


...dann mit dem Pudding und anschließend auch der Sahne bestreichen (dabei noch etwas Sahne vor die Deko beiseite stellen).


Anschließend die anderen Böden als Deckel-Platten auflegen.


Den Puderzucker mit dem Kirschsaft glatt rühren und auf den Napoleon-Schnitten verstreichen.

Anschließend noch mit der restlichen Sahne dekorieren und jeweils eine Erdbeere darauf legen.

Guten Appetit!






Einfach mal essen gehen...

Þrastalundur bei Selfoss


Nachdem wir jetzt seit über einem Jahr auf dem Weg von und zu unserem Haus so oft an diesem Restaurant vorbeigefahren sind, und immer dachten, da müssen wir mal hingehen - haben wir es Anfang des Jahres endlich mal geschafft: Wir waren dort essen.

Es war so ein schönes Gefühl, einfach mal wieder in ein Restaurant zum Essen gehen zu können! Auch wenn das Restaurant natürlich nicht voll besetzt sein darf, man - außer am Tisch - Maske tragen muss, ... Trotzdem - wir haben es so genossen!


Mann und Kind haben sich für Pizza entschieden. Der Nachwuchs hatte seine geliebte Salami-Pizza (für 2.000 ISK), mein Mann hatte eine scharfe Pizza, reichlich belegt, u.a. mit Jalapenos, verschiedenem Käse und zusätzlich noch Tortillas-Chips (für 2.850 ISK). Scharf, aber lecker! Und schon eine große Portion. 


Ich hatte einen Burger mit Pommes, einen Gráðostaborgari - einen Hamburger mit Blauschimmelkäse und Speck, dazu Dipp und Kartoffel- und Süßkartoffel-Pommes (für 2.600 ISK). 


Insgesamt haben wir knapp 50 € für das Essen für drei Personen bezahlt. 

Die Bilder sind leider etwas bescheiden, da es im Januar abends natürlich schon dunkel war. Aber ich denke, einen Eindruck vermitteln sie trotzdem.

Wir kommen bestimmt mal wieder hier vorbei! 



Rjómalöguð sveppasósa

Sahnige Pilzsauce


Die ideale Sauce zu festlichen Gerichten, wie z.B. in Butter gebratenem Lammfleisch oder ganz familientauglich zu Fleischbällchen. Beliebt ist Pilzsauce z.B. auch zu Weihnachten bei Vegetariern, die dann statt Fleisch- eben Nussbällchen dazu servieren.  

Für Veganer kann man die Rezepte natürlich anpassen - hneturbollur með sveppasósa (als Nussbällchen mit Pilzsauce) gab es bei uns vor ein paar Jahren zu Weihnachten, als der damalige Freund meiner Tochter Veganer war und ich entsprechend gekocht habe, mit getrockneten Pilzen und Soja-Sahne. Aber die jetzige Version mit Butter, Sahne und frischen Pilzen finde ich definitiv auch sehr, sehr lecker! 


Zutaten

2 EL Rapsöl
2 Zwiebeln
500 g frische Pilze
20 g Kräuterbutter
2 - 3 Thymian-Zweige
250 ml Sahne
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL schwarzer Pfeffer


Zubereitung

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln glasig anbraten.


Die kleingeschnittenen Pilze hinzugeben und braten.



Die Kräuterbutter und den Thymian mit in die Pfanne geben und knapp 5 Minuten gut erhitzen.


Dann die Hitze reduzieren, die Sahne hinzugießen und so lange köcheln lassen, bis die Sauce schön eindickt. 



Zum Schluss noch nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und dann servieren.