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Sonntag, 8. März 2015

Tímían salt

Thymian-Salz

Ein schlichtes, frisches Kräutersalz - mit typisch isländischen Zutaten.


Zutaten

100 g grobkörniges Meersalz
10 - 12 Zweige frischer Thymian


Zubereitung

Die Blätter von den Zweigen zupfen und zusammen mit dem Salz...
 

 ...im Mixer fein zerkleinern.


Das Thymian-Salz dann bei niedrigster Temperatur im Backofen ca. 4 - 6 Stunden gut durchtrocknen lassen, bis die Feuchtigkeit aus dem frischen Thymian verdunstet ist.


Das fertige Salz dann auskühlen lassen und in eine Salzmühle, ein geeignetes Glas mit Schhraubverschluss o.ä. abfüllen.


Das Thymian-Salz eignet sich gut, um eine frische Note in Fleischgerichte, gestampfte Kartoffeln o.ä. zu bringen.

Freitag, 6. Februar 2015

Bláberjasalt III

Blaubeersalz die Dritte - dunkellila und aromatisch!


Zutaten

200 g grobkörniges Meersalz
1 TL Bláberjachutney


Zubereitung

Das Meersalz miz dem Bláberjachutney gründlich vermischen...


... und die Mischung dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen...


...und im Backofen bei 50° C mindestens 5 bis 6 Stunden gründlich trocknen lassen. Und - schon fertig! 




Donnerstag, 29. Januar 2015

Anís kerfils lakkris salt

Anis-Kerbel-Lakritz-Salz  


Zutaten

200 g grobkörniges Meersalz
2 EL getrockneter wilder Kerbel
2 TL Süßholzpulver
1 TL Anis-Öl


Zubereitung

Das Meersalz mit dem Kerbel und dem Süßholzpulver vermischen.


Die Mischung dann in kleinen Portionen im Mörser kleinmahlen.


Das gemahlene Salz anschließend mit dem Anis-Öl vermischen.


Das Salz dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und im Backofen bei ca. 50° C etwa 2 - 3 Stunden lang trocknen.

Beim Trocknen entwickelt sich ein sehr intensiver Anis-Geruch!


Das Salz passt besonders gut zu süßen Desserts, aber auch zu Fischgerichten.




Donnerstag, 22. Januar 2015

Rabarbara hvannasalt

Rhabarber-Engelwurz-Salz


Zutaten

150 g grobkörniges Meersalz
2 TL Rhabarbersaft
1 TL getrockneter Rhabarber
2 TL getrocknete Engelwurz-Stängel


Zubereitung

Den getrockneten Rhabarber und den getrockneten Engelwurz (in Deutschland eher bekannt als Angelika) in kleine Stück hacken und mit dem Mörser weiter zermahlen.

Das Meersalz mit dem Rhabarbersaft marinieren, anschließend die übrigen, kleingemörserten Zutaten unterrühren.


Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen und bei ca. 50° C im Backofen etwa 5 bis 6 Stunden gut durchtrocknen lassen.

Anschließend auskühlen lassen, mit dem Mörser noch weiter zerkleinern und das fertige Salz dann abfüllen.


Das Rhabarber-Engelwurz-Salz ist relativ intensiv im Geschmack und Geruch, vor allem durch den leicht bittersüßen Engelwurz. Das Salz passt besonders gut zu würzigen Fischgerichten.


Engelwurz ist in Island unter dem Namen "hvönn" weit verbreitet, teilweise wächst es mehr als mannshoch. Engelwurz wurde in früheren Zeiten in Island viel geschnitten, getrocknet und als Nahrungs- und Heilmittel genutzt.

Eine besondere Rolle spielt der Engelwurz auch in der "Fóstbrœðra saga", der "Schwurbrüdersaga" aus dem 13. Jahrhundert. In einer Szene dieser Sage gehen die beiden Schwurbrüder Þorgeirr und Þormóðr los, um an einer abgelegenen Klippe in den Westfjorden bei Hornstrandir Engelwurz zu schneiden. Dabei bricht der Boden unter Þorgeirrs Füßen plötzlich weg, er kann sich gerade noch ein einigen Engelwurz-Stängeln festhalten und baumelt so über dem Abgrund. Zu stolz, um nach Hilfe zu rufen, baumelt er dort, und irgendwann vermisst ihn Þormóðr. Als er nach Þorgeirr ruft, erklärt ihm dieser, er hätte genug Engelwurz, wenn diese aus der Erde gekommen ist, an der er gerade ziehe. Schließlich merkt Þormóðr doch, was passiert ist, und kann Þorgeirr gerade noch rechtzeitig retten.

Engelwurz am Skógafoss



Freitag, 16. Januar 2015

Bláberjasalt II

Aromatisiertes Blaubeersalz mit getrockeneten Beeren und Wildkräutern


 Zutaten

200 g grobkörniges Meersalz
50 g getrocknete Blaubeeren
2 TL getrocknete Wildkräuter


Zubereitung

Die Blaubeeren mit den getrockeneten Wildkräutern vermischen.


Etwa 2/3 des Meersalzes dazugeben und alles in sehr kleinen Portionen im Mörser kleinstampfen (ggf. auch einen Mixer zu Hilfe nehmen, da getrocknete Blaubeeren sich nur sehr mühsam zerkleinern lassen).


Anschließend die Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und im Backofen bei ca. 50° C dann 3 bis 4 Stunden durchtrocknen lassen.


 Den Rest des Meersalzes dazugeben...


 ...und anschließend das fertige Blaubeersalz verpacken.

3 verschiedene Sorten Bláberjasalt

Diese Blaubeersalz-Variante ist etwas aromatischer als das nur mit ausgepresstem Blaubeersaft eingefärbte Blaubeersalz, es ist dabei aber relativ fein und gut streufähig.





Mittwoch, 7. Januar 2015

Bláberjasalt

Mariniertes Blaubeer-Salz


Zutaten 

100 g TK-Blaubeeren
200 g grobes Meersalz


Zubereitung

Die gefrorenen Blaubeeren langsam auftauen lassen und anschließend durch ein Sieb streichen, um die festen Bestandteile der Beeren zu entfernen.


 Die passierten Blaubeeren mit dem Meersalz vermischen...


...und auf einem (mit Backpapier ausgelegten) Backblech verstreichen.


Im Backofen dann bei 50° C alles 2 - 3 Stunden langsam durchtrocknen lassen, bis alles wirklich richtig trocken ist. Dabei regelmäßig die Backofenklappe öffnen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann, und das Blaubeersalz immer wieder beim Trocknen mit einer Gabel auflockern.

Das Meersalz nimmt so die Farbe der Blaubeeren an, geschmacklich bleibt es allerdings eher neutral und schmeckt nicht allzu sehr nach Blaubeeren.


Das Salz passt gut zu Fleischgerichten wie Lamm oder Rentier, aber auch in Fischsuppe mit Pflaumen macht es sich ausgezeichnet und betont noch ein bisschen den leichten Fruchtgeschmack der Suppe.