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Sonntag, 6. September 2026

Nautahakk með rúsínum

Rinderhack mit Rosinen


Mein "Video der Woche" ist dieses Mal ein Koch-Video. 

Es ist tatsächlich unser erstes Koch-Video. Unsere Kinder waren schon länger dran, Mama, probiert das doch mal aus, sowas macht man heute! Das läuft bestimmt gut! Na ja, überzeugt waren wir nicht und eigentlich bin ich völlig zufrieden, ein Rezept aufzuschreiben, vor mich hin zu kochen und dabei zu knipsen. Da muss ich nicht beim Kochen gefilmt werden und erst recht nichts in die Kamera sagen. Ich finde meine eigene Stimme auf Videos immer - na ja, komisch. 

Aber irgendwie hat uns die Idee trotzdem nicht losgelassen. Also habe ich ein einfaches Rezept rausgesucht, ohne viele Arbeitsschritte, und dann haben wir uns überlegt, wie können wir das umsetzen, damit es ein möglichst verständliches Video gibt..? Noch dazu mit der isländischen Natur vor unserer Haustür mit im Bild..? 

Bei unserem ersten Versuch ist also dieses Video rausgekommen zum Rezept "nautahakk með rúsínum", "Rinderhack mit Rosinen". 


Die Kombination von deftig und süß ist übrigens ziemlich typisch für die isländische Küche, finde ich, egal, ob das jetzt z.B. Milchreis mit Leberwurst ist, Milchnudeln mit Leberwurst, Lachs mit Blaubeer-Sauce oder Lachs mit Blaubeer-Marinade, Sauermilch mit Rosinen oder auch Heilbutt-Suppe mit süßer Sahne und Trockenpflaumen. 

Ich glaube übrigens, den meisten Isländern ist gar nicht bewusst, dass "Milchreis mit Leberwurst" für andere Leute vielleicht erst einmal gewöhnungsbedürftig klingen könnte...


Zutaten

500 g Rinderhack
140 g Semmelbrösel
180 g geriebener Käse
180 ml Milch
1 Ei
1 TL grobes Meersalz
1/2 TL gemahlener Pfeffer
65 g Rosinen


Zubereitung

Den Backofen auf 180° Ober-Unter-Hitze vorheizen.

In einer großen Schüssel das Hackfleisch...


... mit den Semmelbröseln, der Milch, dem Ei, Salz, Pfeffer und Rosinen sowie 120 g (von den 180 g) geriebenen Käse gründlich verkneten / vermischen.


In eine feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-Unter-Hitze 55 Minuten lang backen. 


Den restlichen Käse (60 g) darüber streuen und noch einmal ca. 5 - 10 Minuten lang backen, bis der Käse geschmolzen und schön goldgelb verlaufen ist. 



Anschließend mit Salat und frischem Brot servieren.


(Oder, so wie wir, vor dem Essen erst noch das Essen knipsen. Und danach vielleicht noch mal aufwärmen, falls das Essen bei den frischen isländischen Temperaturen und dem Wind schon etwas ausgekühlt sein sollte.)


Viel Spaß beim Anschauen und Nachkochen!


Guten Appetit! 


 

Montag, 6. April 2026

Lambakjöt með lakkríssósu og perlubyggi

Lammfleisch mit Lakritz-Sauce und Perlgraupen


Tatsächlich gibt es, anders als zu Weihnachten, hier auf Island eigentlich keine so festen Essens-Traditionen zu Ostern. Das klassische Osteressen ist Lammfleisch, in verschiedensten Varianten, von einer ganzen Lammkeule bis zum Minuten-Steak, aber in den letzten Jahren wurden vor allem auch Geflügel-Gerichte, insbesondere Pute, immer beliebter. Auch frische Meeresfrüchte sind gefragt und viele schwören vor allem am Karfreitag auf Humarsúpa (Suppe mit Kaisergranat).

Bei uns gab es dieses Jahr an Ostersonntag Lammfleisch - auf frischem Salat, mit traditionellen Gerstengraupen als Beilage und als Highlight mit Schoko-Lakritz-Sauce. Für die Sauce habe ich hier Þristur verwendet, meine persönliche Lieblings-Lakritz-Schokolade. 


Zutaten für 2 Portionen

500 - 600 g Lammfleisch  
1 TL Meersalz
1/2 TL schwarzer Pfeffer
2 TL getrockneter Thymian
1 TL Paprika-Gewürz
1/2 TL Chili-Pulver 
2 EL Öl zum Braten
1 EL Butter zum Braten

100 g Perlgraupen
250 g Wasser 
1/2 Gemüsebrühwürfel

200 ml Wasser
1 Lamm-Brühwürfel
1 EL Balsamico-Essig (erg.)
100 g Lakritz-Schokolade

1 Sack Rucola-Salat
10 kleine Tomaten 
2 TL geriebener Parmesan


Zubereitung

Zuerst das Fleisch vorbereitet:

Den Backofen auf 180° Ober-Unter-Hitze vorheizen.

Die Gewürze in einer Schüssel gründlich verrühren und das Fleisch damit würzen.


In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Minuten-Steaks von jeder Seite 3 Minuten anbraten.

Dann die Butter hinzufügen und das Fleisch von jeder Seite noch einmal 1 - 2 Minuten braten. 


Das Fleisch dann in eine feuerfeste Form legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-Unter-Hitze noch ca. 30 Minuten lang durchgaren. 

Derweil die Graupen zubereiten: 


Hierfür Wasser mit einem Gemüsebrühwürfel im Topf erhitzen, die Gerstengraupen hinzugeben und 15 bis 20 Minuten lang kochen lassen. Anschließend eventuell noch vorhandenes Wasser abgießen und die Graupen kurz abdampfen lassen. 

Während die Graupen kochen, wird auch die Lakritz-Sauce aufgesetzt. 

Hierfür das Wasser mit dem Lammbrühwürfel erhitzen. 

Die Lakritz-Schokolade in kleine Stücke schneiden, in die heiße Brühe geben...



... und so lange einkochen lassen, bis sich das Lakritz komplett aufgelöst hat und die Sauce die gewünschte Konsistenz hat.

Anschließend den Salat anrichten:

Den Rucola-Salat waschen und auf den Teller verteilen. Die Tomaten waschen, halbieren und auf den Salat geben. 


Anschließend mit je einem TL geriebenen Parmesan bestreuen.


Zum Anrichten das Fleisch in Scheiben schneiden und auf den Salat legen. Die Graupen daneben auf den Teller geben. Das Fleisch mit der Lakritz-Sauce begießen und alles direkt servieren.


Verði ykkur að góðu! Lasst es Euch schmecken!



Montag, 28. April 2025

Salat með mozzarella, jarðarberjum og stökkri skinku

Salat mit Mozzarella, Erdbeeren und knusprigem Schinken


Auch wenn unser neues Erdbeer-Kochbuch schon eine Zeit lang fertig geschrieben ist, sind wir irgendwie immer noch im Erdbeer-Modus - und entsprechend hatte ich zu unserem Hochzeitstag letzte Woche auch als besonderes Abendessen neue isländische Erdbeer-Gerichte rausgesucht und ausprobiert. 

Als Hauptgericht gab es diesen Salat mit Erdbeeren, Mozzarella, Avocado und knusprigem Schinken. Für den Nachwuchs gab es zu dem Salat noch Kräuter-Baguette, damit auch alle Beteiligten satt wurden!


Zutaten für 2 Portionen

4 - 6 Scheiben Parmaschinken
200 g gemischter Blattsalat
250 g Erdbeeren
1 Avocado
150 g Mozzarella-Perlen

2 EL Sauerrahm
2 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 EL Honig
Salz und Pfeffer 


Zubereitung

Den Backofen auf 180° Ober-Unter-Hitze vorheizen. 

Den Schinken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 10 bis 15 Minuten bei 180° Ober-Unter-Hitze knusprig backen.


Den Salat waschen und zupfen. 

Die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.


Die Avocado um den Kern herum vorsichtig halbieren, mit einem Löffel aus der Schale lösen, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch klein schneiden. 


Salat, Erdbeeren, Avocado und die Mozzarella-Perlen in eine große Schüssel geben.


Den knusprig gebackenen Schinken in kleine Stücke zerteilen und zu den übrigen Zutaten geben. 


Für die Sauce in einer kleinen Schüssel den Sauerrahm mit dem Olivenöl, dem Zitronensaft und dem Honig verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.



Die gründlich verrührte Sauce dann über den Salat geben. 


Den Salat noch einmal durchrühren und dann direkt servieren, solange der knusprige Schinken noch ein bisschen warm ist.

Guten Appetit!



Montag, 17. Februar 2025

Velkominn Þorri!

Willkommen, Þorri!


Der alt-isländische Kalender kannte nur zwei Jahreszeiten, Winter und Sommer. Der Winter dauerte von Mitte Oktober bis Mitte März, der Sommer war dann von Mitte März bis Mitte Oktober. Allerdings waren die Sommer auf Island immer kurz und oft nicht besonders warm, während die Winter lang und kalt und voller Entbehrung waren. 

Entsprechend wurde das Alter eines Menschen damals auf Island auch nach der Anzahl der Winter, die er schon überlebt hatte, angegeben. Das haben wir auch gerade noch im Isländisch-Unterricht geübt, wo wir derzeit eine Kinder-Version der Egilssaga lesen, als der große Wikinger bereits im zarten Alter von 7 Jahren seinen ersten Mann erschlug: "Egill var á sjöunda vetri", Egill war in seinem 7. Winter, als er seinen ersten Mord beging.  

Der vierte Wintermonat Þorri

Der alt-isländische Wintermonat Þorri beginnt am Freitag zwischen dem 19. und dem 26. Januar, mit der 13. Winterwoche. Dieser "Dürremonat" war damals der Monat, in dem alle Vorräte endgültig aufgebraucht wurden und es noch nichts Neues, Frisches zu essen gab. 

Früher feierte man in diesem Monat ein großes heidnisches Opferfest, das Þorrablót, das Opferfest im Monat Þorri. Oder für den Monat Þorri, mit dem man versuchte, diesen kalten Wintermonat ein wenig milde zu stimmen, dass er nicht gar zu grimmig war. Die Menschen schmückten ihre Häuser, ähnlich wie zu Weihnachten oder zu Ostern. Es gab auch spezielle Bräuche. So hüpften die Bauern am bóndadagur, dem ersten Tag des Monats Þorri, nur im Hemd und mit einem Hosenbein, barfuß ums Haus, zogen das andere Hosenbein hinter sich her und markierten so ihren Hof und ihren Besitz, und hinterher bekamen sie von ihren Frauen besonders leckeres Essen wie sauer eingelegte Hammelhoden oder gesengten Schafskopf. Und frisch gebackenes Flatbrauð.

Flatbrauð in der Wikinger-Küche in Haitabu (Mai 2024)

Außerdem wurde reihum auf den Höfen noch einmal gefeiert, mit all den traditionellen Gerichten, die im Winter lange haltbar waren - Lebensmittel wie Blut- und Leberwurst, Hommelhoden, Walfleisch oder Seehundflossen, die in saure Molke eingelegt wurden und so lange haltbar gemacht. Als "Ehrengast" beim Þorrablót galt immer der Wintermonat Þorri selbst, der mit diesem Opferfest gnädig gestimmt werden sollte. 

Wikinger in Haitabu (Mai 2024)

Diese traditionellen isländischen Bräuche rund um das Opferfest Þorrablót wurden offenbar im Laufe der Christianisierung weitgehend verdrängt. 

Das erste überlieferte Þorrablót der Neuzeit fand dann erst 1873 statt, veranstaltet von einer Gruppe isländischer Studenten. Etwa ab 1880 feierte die isländische Gesellschaft für Altertumskunde alljährlich ein festliches Þorrablót. In den 1950er Jahren veranstalteten auch lokale Heimatvereine festliche Þorrablóts zu diesem Anlass. Ab 1958 bot das Restaurant Naustið in Reykjavík, auf Initiative eines der Besitzer, Halldór S. Gröndal (1927 - 2009), dann Þorramatur an, um auch den Stadtbewohnern die Möglichkeit zu geben, diese traditionellen Speisen kennenlernen zu können.

Heute veranstalten lokale Vereine ihre Þorrablót-Feste überall auf dem Land. Man bekommt aber auch fast alles, was man für ein zünftiges Þorrablót zu Hause mit Freunden oder Verwandten braucht, mittlerweile problemlos im Supermarkt:


In einem 2-Liter-Eimer kann man verschiedenes súrmatur kaufen, also in sauer in Molke eingelegte Fleischprodukte. Und wenn man sich nicht an den 2-Liter-Eimer traut, kann man auch kleinere Mengen kaufen, z.B. ein Þorrabakki, also ein Probier-Tablette mit verschiedenen traditionellen Þorramatur-Gerichten.

Typische Þorramatur-Gerichte sind z.B. über Schafsdung geräuchertes Lammfleisch (hangikjöt), Salzfleisch (saltkjöt), Sülze wie z.B. Schafskopfsülze (sviðasulta), sauer eingelegte Widderhoden (súrsaðirhrútsprungar), verschiedene Blut- und Leberwurstgerichte (blóðmör og lifrapylsa), 
und Rollfleisch (lundabaggar), aber auch Fischgerichte wie Trockenfisch (harðfiskur) und Gammelhai (hákarl). 

Traditionelle Beilagen zum Þorrablót sind oft Rübenstampf (rófustappe) und Kartoffelbrei (kartöflumús), außerdem das typisch-isländische süße Roggenbrot (rúgbrauð) und dünnes Fladenbrot (flatbrauð). 

Außerdem trank man dazu früher reichlich hochprozentigen Alkohol, wie z.B. Brennivín.  


Ein Rezept für ein typisches Þorrablót-Gericht habe ich in einem alten Kochbuch gefunden, allerdings aus diversen Gründen tatsächlich nicht selbst ausprobiert:

Für die sauereingelegten Widderhoden in Sülze (hier rechts auf dem Teller) werden im Herbst die Hoden der frischgeschlachteten Schafe in kochendes Salzwasser gegeben und ca. eine Stunde lang kochen gelassen. Anschließend werden die gekochten Hoden mit einem Schöpflöffel aus der Brühe geholt. Aus etwas Brühe wird dann mit Salz und Aspik das Gelee zubereitet. Die gekochten Hoden werden dann in ein großes Gefäß gegeben (z.B. gebrauchte 2-Liter-Eimer von súrmatur), mit dem Gelee übergossen und etwas Schweres zum Pressen daraufgelegt. Wenn das Gelee fest geworden ist, schneidet man die Sülze in dicke Scheiben und übergießt sie reichlich mit Molke. Die Molke wird dann zuerst nach ca. 2 Wochen, dann nach ca. 6 bis 8 Wochen regelmäßig gewechselt und im Januar sind die sauereingelegten hrútsprungar dann fertig zum Genuss. Oder zum Verzehr, wie man es nimmt.


Ehrlich gesagt, für einen mitteleuropäischen Gaumen sind viele dieser traditionellen Fleischgerichte gar nicht mal so lecker. Aber ausprobiert haben wir es natürlich trotzdem!


Und am 23. Februar 2025 fängt schon der nächste, der fünfte Wintermonat an, der Monat Góa. Dieser Monat beginnt am Sonntag in der 18. Winterwoche, also heute zwischen dem 18. und dem 24. Februar. Am ersten Tag dieses Monats feiert man auf Island den konudagur, also den "Frauentag".  

Auf Island gibt es übrigens eine Wetterregel, es heißt, es soll einen guten Sommer geben, wenn der Frauentag stürmisch war und das Wetter an den ersten Tagen dieses Monats schlecht. Schauen wir mal, wie das Wetter am Sonntag wird - und wie der Sommer 2025 wird. 




Dienstag, 28. Januar 2025

Skinkusalat

Schinkensalat


Hier habe ich auf die Schnelle zum Abendbrot einen Salat mit Schinken und Eiern gemacht. 

Das ist ein traditionelles, einfaches Rezept, ganz schlicht mit Schinken, gekochten Eiern, Sauerrahm und etwas Ketchup - also alles Zutaten, die man oft zu Hause vorrätig hat. 

Wenn man mag, kann man das Rezept noch ein bisschen "aufpeppen", den Salat nach Geschmack ggf. noch mit Salz und Pfeffer würzen oder frische Kräuter hinzufügen. 


Zutaten

200 g Schinken
4 hartgekochte Eier
200 g Sauerrahm
2 EL Ketchup


Zubereitung

Die hartgekochten Eier schälen und mit dem Eierschneider in Würfel schneiden.

Den Schinken mit dem Küchenmesser würfeln.


Die kleingeschnittenen Zutaten in eine Schüssel geben. 


Für das Dressing den Sauerrahm mit dem Ketchup verrühren und die Mischung dann auch in die Schüssel geben. 


Alles gründlich verrühren.

Nach Geschmack ggf. noch mit Salz und Pfeffer würzen oder frische Kräuter hinzufügen. 


Guten Appetit!




Samstag, 21. Dezember 2024

Rjúpa og sósa

Schneehuhn und Sauce


Ein klassisches isländisches Weihnachtsessen ist Schneehuhn (rjúpa). Allerdings geht der Tierbestand auf Island drastisch zurück, daher wurde die Schneehuhnjagd immer weiter eingeschränkt, so darf z.B. nur an bestimmten Tagen im Jahr gejagt werden und auch die Zahl der Tiere pro Jäger ist limitiert. Es darf auch nur für den Eigenbedarf gejagt werden, der Verkauf ist verboten. 

Allerdings findet man mittlerweile Schneehuhn aus Großbritannien tiefgekühlt in isländischen Supermärkten - entweder Brüste oder auch ganze Vögel. Ein Vogel wiegt dabei im Schnitt gerade mal etwa 400 g. 

  
Klassische Beilagen zum Schneehuhn hier mit der Sauce sind Kartoffeln, Erbsen und kalter Rotkohl, aber z.B. frischer Salat schmeckt auch gut dazu.


Zutaten für 4 Portionen

Schneehuhn-Brust (2 Stk. pro Person)
1 EL Butter
Salz und Pfeffer

1 kleine Zwiebel
500 ml Koch-Sahne
100 ml Gemüsebrühe
1/2 Pilzkäse / Pfefferkäse
2 EL Blauschimmelkäse
2 EL Johannisbeer-Gelee / Rhabarbermarmelade
Salz und Pfeffer 


Zubereitung

Die Schneehuhn-Brüste mit Salz und Pfeffer würzen...


...und in zerlassener Butter in einer Pfanne von jeder Seite ca. 1 Minuten lang anbraten. 


Anschließend in eine feuerfeste Form geben, erst einmal beiseite stellen und kurz vor dem Servieren noch einmal für 8 bis 10 Minuten in einen vorgeheizten Ofen (180° Ober-Unter-Hitze) stellen.


Für die Sauce zuerst die Zwiebel kleinschneiden und in der Butter, in der die Schneehuhn-Brüste angebraten wurden, glasig werden lassen. 

Die Sahne, die Gemüsebrühe und den klein geschnittenen Pfefferkäse hinzugeben und die Sauce langsam und unter regelmäßigem Rühren einkochen lassen. 


Zum Schluss noch den Blauschimmel-Käse zerkleinern und hinzufügen.


Die Sauce mit dem Gelee oder der Marmelade sowie Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Sauce dann bei niedriger Temperatur noch kurz auf dem Herd stehen lassen, während man das restliche Essen anrichtet, und dann servieren.