Donnerstag, 21. August 2014

Eruption in Progress - es bleibt spannend...


"Öflug skjalftahrina heldur áfram í Bárðarbungu. Ekki sjást merki um að kvika sé á leið til yfirborðs."

Veðurstofa Íslands meldet schon seit Tagen, dass die Schwarmbeben am Bárðarbunga weiterhin anhalten. Es gibt aber bisher keine Anzeichen dafür, dass Magma an die Erdoberfläche gelangt. In den letzten 48 Stunden hat es jetzt aktuell 1.934 Erdbeben gegeben, davon wieder 8 mit Magnitude 3 und größer. 

Potentiell bedenklich klingt auch, dass die Tiefe der Erdbeben der Erdbeben zunehmend geringer wird - teilweise sind die Beben jetzt schon in nur noch rd. 2 km Tiefe, nicht mehr in 10 km Tiefe und mehr. 

Spekulationen gehen dahin, dass die eine Kammer Richtung Kistufell mit Magma vollgelaufen sein könnte, jetzt bebt es wieder mehr beim Bárðarbunga, und falls die Kammern dort für das aufsteigende Magma nicht ausreichen sollten, wäre wohl mit einem relativ heftigem Ausbruch zu rechnen... 

Die Bilder bei http://www.vedur.is/skjalftar-og-eldgos/jardskjalftar/vatnajokull/#view=map sprechen für sich:







Die Erdbebenwarnstufe steht immer noch bei Orange...





Im Hochland hat es vorsorglich bereits Evakuierungen gegeben, insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Gletscherlauf, hier mal die Übersichtskarte von ruv.is:



Gut, das Gebiet ist jetzt - an und für sich - recht groß, aber soweit ich es mitbekommen habe, waren gerade mal rund 200 Touristen und 70 Wanderer konkret betroffen, in der Größenordnung zumindest.


Nichts Genaues weiß man nicht, aber es bleibt weiter spannend...



Sonntag, 17. August 2014

Eruption in progress

Hætta - Gefahr!
Nein, bis zu "Eruption in progress" ist es diesmal wohl (noch?) nicht gekommen.

Aber in Island, oft als "Land zwischen Feuer und Eis" bezeichnet, sind die Gefahren durch vulkanische Aktivitäten durchaus allgegenwärtig.

Island befindet sich auf dem Mittelatlantischen Rücken, also sowohl auf der Nordamerikanischen als auch auf der Eurasischen Erdplatte. Die Plattengrenzen ziehen sich fast diagonal über die Insel - und sind auf den entsprechenden Erdbebenkarten regelmäßig sehr gut erkennbar.

Etwa 2 cm pro Jahr bewegen sich die beiden Erdplatten auseinander, mit entsprechenden Folgen, die man z.B. in Thingvellir sehr anschaulich beobachten kann, wenn der Eingang in die Spalte zwischen den Kontinenten bei jedem Besuch wieder ein Stückchen verrutscht ist.

In Island gibt es etwa 30 aktive Vulkansysteme - der letzte Ausbruch des Eyjafjallajökull, der im April 2010 zu einer tagelangen Sperrung des europäischen Luftraums führte, ist den meisten Menschen noch in Erinnerung. Beim Ausbruch des Grimsvötn 2011 gab es, obwohl es ein größerer Ausbruch war, wesentlich weniger Beeinträchtigungen im Luftverkehr.

Momentan (Stand 17.08.2014 morgens 9 Uhr in Island) ist es der Bárðarbunga, der von sich reden machen könnte.

Der Bárðarbunga ist ein  Zentralvulkan mit Caldera unter dem Vatnajökull - und mit rd. 2.000 m wohl der zweithöchste Berg Islands, nach dem Hvannadalshnúkur im Vulkanmassiv des Öræfajökull (rd. 2.100 m).

Es gibt derzeit einen Erdbebenschwarm am Bárðarbunga Vulkan, vom 16.08.2014 ca. 3 h morgens gab es in den letzten rd. 30 Stunden über 750 kleinere Erdbeben, davon sechs Erdbeben mit einer Stärke von mehr als Magnitude 3.

Die aktuellen Bilder auf der Homepage von en.vedur.is sprechen für sich:






Vielleicht gab es schon einen Ausbruch oder es steht noch einer bevor - die größte Gefahr dürfte aber wohl ein Gletscherlauf sein. Das Eis des Gletschers über dem Vulkan ist an dieser Stelle rund 700 m dick.
  
Die Beobachtungen am Bárðarbunga wurden verschärft:




Quelle: 

http://en.vedur.is/earthquakes-and-volcanism/earthquakes/









Montag, 11. August 2014

Bæjarins Beztu Pylsur – Hot Dogs in Island


Bæjarins Beztu Pylsur - Best Worscht in Town


Wenn es um Fast Food geht, dann findet man vor
allem eines in Island – Hot-Dog-Buden.

Eine der bekanntesten, wenn nicht sogar die bekannteste Hot-Dog-Bude Islands findet man in Reykjavík in der Nähe des Hafens, gegenüber vom Zollhaus Kolaportið: Bæjarins Beztu Pylsur.

Die Bude existiert seit 1937 und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton war hier schon ebenso Gast wie der Gitarrist von Metallica – worauf die Bude selber auch stolz hinweist.


Bæjarins Beztu Pylsur, also die „besten Hot Dogs der Stadt“, haben normalerweise von morgens um 10 Uhr bis nachts um 2 Uhr geöffnet, freitags und samstags Nacht sogar bis 4.30 Uhr. Unsere Kinder bestehen bei jedem Reykjavík-Besuch darauf, dort Hot Dogs essen zu gehen, und jedes Mal, wenn ich während der Öffnungszeiten vorbei gekommen bin, hatte sich eine Schlange gebildet, so beliebt scheint der Laden sowohl bei Eingeborenen als auch bei Touristen zu sein.

Ich persönlich finde Pylsur in den eher weichen Brötchen ja nicht unbedingt den Höhepunkt meiner lukullischen Träume, auch nicht mit dem speziellen, leicht süßlichen Pylsur-Senf und verschiedenen Zwiebeln dazu, auch wenn ich dankbar bin, dass die gerösteten Zwiebeln dem Ganzen etwas Struktur geben. Aber ich bin, so oder so, kein Hot-Dog-Fan und weiß Bæjarins Beztu Pylsur wahrscheinlich einfach nicht richtig zu würdigen.

Von daher – einfach selbst hingehen und es ausprobieren: "eina með öllu!"



Hier der Link zu der Hot-Dog-Bude:
http://www.bbp.is/


Früh morgens, noch vor dem Öffnen...