Das Klima auf den Färöern
Das Wetter auf den Inseln ist sehr wechselhaft, meist nass und windig.
Es gibt im Schnitt bis zu 300 Regentage im Jahr, aber auch an diesen Tagen regnet es selten durchgehend. Insgesamt fällt knapp doppelt so viel Niederschlag wie in Deutschland.
Dafür sind die Temperaturen relativ mild - im Sommer gibt es zwar kaum mehr als 14°, aber im Winter wird es normalerweise selten kälter als -2°.
Das Wetter dominiert das Leben und das Essen der Menschen auf den Färöern
Das wechselhafte, nasse und windige Wetter ohne große Temperaturschwanken und ohne viel Hitze oder Kälte dominiert das Leben der Menschen auf den Färöern - und auch das traditionelle Essen auf den Inseln.
Lage mitten im Nordatlantik
Die Färöer sind eine Gruppe von 18 Inseln mitten im Nordatlantik, zwischen Schottland und Island.
Milde Temperaturen dank Golfstrom - meist zwischen -2° bis + 14°
Das Klima der Inseln ist stark geprägt von der Lage am Golfstrom. Daher kann man ganzjährig mit milden Temperaturen rechnen: Die Durchschnittstemperaturen in den Sommermonaten Juni bis September liegen zwischen 11° bis 13°. Im Winter (von November bis April) fällt die Temperatur im Schnitt auf etwa 2° bis 3°, aber es wird selten kälter als -2°, auch wenn auf den Bergen dann meist leichter Schnee liegt. Aber die Häfen sind ganzjährig eisfrei.
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| Hafen von Tórshavn, Nov. 2025 |
Wechselhaft mit viel Regen und Wind
Das Wetter auf den Färöern ist dauerhaft wechselhaft, es ist oft nass, windig und bewölkt. Im Schnitt gibt es (meteorologisch gesehen) etwa 300 Regentage im Jahr, d.h. es regnet mindestens einmal am Tag mindestens 0,1 Liter pro Quadratmeter. Tatsächlich regnet es also fast täglich, oft in Form von Schauern, aber selten den ganzen Tag.
Im Durchschnitt fällt auf den Färöern eine jährliche Niederschlagsmenge von etwa 1.400 mm, wobei es regional große Unterschiede gibt - in den flacheren Küstengebieten gibt es oft nur rund 1.000 mm Niederschlag, in den Bergen auf den Zentren der Inseln kann dagegen durchaus Niederschlag bis zu 4.000 mm gemessen werden. Zum Vergleich - in Deutschland liegt die jährliche Niederschlagsmenge bei rund 800 mm.
Auf den Inseln gibt es im Schnitt nur etwa 850 bis 1.000 Sonnenstunden im Jahr. Tage, an denen mehr als 4 Stunden die Sonne scheint, sind selten. Und wenn man bedenkt, dass im Sommer zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang immerhin 20 Stunden liegen, ahnt man, dass stabiles sonniges Wetter auf den Färöern die Ausnahme darstellt.
Die Windgeschwindigkeit liegt im Schnitt im Jahr bei etwa 20 bis 25 km/h, also etwa 5 - 7 m/s. Das entspricht auf der Beaufort-Skala etwa Windstärke 4 (mäßige Brise). Es treten jedoch auch an ruhigen Tagen durchaus Böen von 50 bis 75 km/h auf (14 bis 21 m/s, Windstärke 7 bis 8). Vor allem in den Wintermonaten sind schwere Stürme mit Windgeschwindigkeiten über 100 km/h (mehr als 28 m/s, Windstärke 10 und mehr) keine Seltenheit.
Ständiger Wetterwechsel an einem Tag
Es ist typisch für das Wetter auf den Färöern, dass am selben Tag strahlender Sonnenschein, Regen und dichtester Nebel aufeinander folgen - und es einen Ort weiter schon wieder komplett anders aussehen kann.












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